Silbermünzen als AnlageobjektMit der Silbermünze Vermögen absichern und am Gewinn profitierenAnzeigen:![]() Die hohe industrielle Nachfrage macht Silber zum interessanten Anlageobjekt. Wussten Sie das Bill Gates (der reichste Mann der Welt) den Verlust seiner Microsoft Aktien mit Pan American Silver ausgeglichen hat? Im Jahr 2001 lag die Unze Silber noch bei 4 USD, bereits im Jahr 2008 erreichte Sie den Kurs von über 17 Dollar pro Unze. Auf unseren Seiten listen wir alle bekannten und gängigen Silbermünzen und geben Ihnen Tips zum Kauf von Silbermünzen. SilbermünzenSilbermünzen wurden früher Kurantmünzen oder auch Scheidemünzen genannt.Um 550 v.Ch. wurden in Kleinasien und auf der griechischen Insel Ägina die ersten Silbermünzen geprägt. 269 v.Chr. wurde die erste römische Silbermünze geschlagen. Mit dem Denar setzten in Rom um 210 v.Ch. die Silberprägung im großen Stil ein. Der erste lebende der 44 v.Ch. auf einer römischen Münze abgebildet wurde war Julius Cäsar. Der Umlauf von Münzen ging in Europa von der Spätantike bis in das Frühmittelalter stark zurück. Vor 800 wurde von Karl dem Großen eine Münzreform durchgeführt, dadurch entstand die einheitliche Silberwährung. Der Denar oder der Pfennig wurden als die nahezu ausschließlich geprägten Münzen neu verbreitet. Verstärkend weitete sich im Heiligen Römischen Reich allerdings das ursprüngliche königliche Münzrecht auf andere weltliche und geistliche Würdenträger aus, dadurch entstand eine Reihe von unterschiedlichen Varianten des Pfennigs und der Silbergehalt der Münzen wurde allgemein verringert. Fast im ganzen deutschsprachigen Raum gab es ab der Mitte des 12. Jahrhunderts bis in das 14. Jahrhundert eine vorherrschende Münzsorte, die Brakteaten. Mit den silbernen Pfennigmünzen, die dünn und einseitig geprägt waren, wurde gewissermaßen die Entwicklung des Gewichtsverlusts der alten Pfennige fortgeführt. Von Zeit zu Zeit wurden die Brakteaten für wertlos erklärt. Sie wurden von den Besitzern zurückgeholt, sie wurden dann gegen neuere Münzen umgetauscht, aber in einer kleineren Menge. Weiterhin kam in der Entwicklung des 13. Jahrhunderts in Deutschland als größere Silbermünze der Groschen auf. Am Ende des 15. Jahrhunderts zur Zeit des Erzherzoges Sigismund begann man in vielen deutschen Ländern mit der Prägung von großen Silbermünzen. In Ermangelung eigener bedeutender Goldvorkommen wurde auf das in Mitteleuropa ausreichend vorhandene Edelmetall Silber zurückgegriffen. Die anfänglichen technischen Schwierigkeiten, die mit der bisher unbekannten Ausprägung solch großer Silbermünzen verbunden waren, konnten relativ schnell beseitigt werden. Wurde diese neue Großsilbermünze anfangs noch als "Guldengroschen" bezeichnet, setzte sich etwa ab dem Jahre 1520 immer mehr der Name "Thaler" durch. Dieser war abgeleitet von der im böhmischen Joachimsthal in hoher Stückzahl produzierten Großsilbermünze - dem "Joachimsthaler". Seit etwa 1970 sind Silbermünzen als normale Kursmünzen weltweit aus dem Umlauf verschwunden. Die heutigen 10-Euro-Silbermünzen sind zwar gesetzliche Zahlungsmittel in ihrem Ausgabeland, sind jedoch als Gedenkscheidemünzen hauptsächlich für Sammler konzipiert. |
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